Gardone Riviera

Gardone Riviera besteht aus fünf Ortsteilen, ein jeder reich an Geschichte und faszinierenden Aussichtspunkten. Herrliche Spaziergänge führen zu Gärten und Villen inmitten einer mediterranen Vegetation.
Sehenswürdigkeiten in Gardone:
Der "Vittoriale degli Italiani", Museum und einstiges Wohnhaus sowie Park von Gabriele d' Annunzio;
Botanischer Garten Stiftung Andrè HellerBotanischer Garten Stiftung Andrè Heller, gegründet vom Naturliebhaber Artur Hruska, mit zeitgenössischen Kunstwerken von Keith Haring, Mimmo Paladino und anderen;
Das Museum "Divino Infante" (Göttliches Jesuskind), eine Sammlung von über 200 Skulpturen aus drei Jahrhunderten

Lokale Geschichte

Der Ruf Gardones als Sommerfrische und heilklimatischer Kurort hat seinen Ursprung im späten 19. Jahrhundert, als deutsche Ärzte die besondere Milde des Klimas und die Schönheit der Landschaft entdeckten.
Ing. Luigi Wimmer war der Pionier des lokalen Tourismus. Er stammte ursprünglich aus Österreich und ließ sich um 1870 aus Gesundheitsgründen in Gardone nieder. In der Folge plante und erbaute er zahlreiche Hotels und Villen. Durch seine guten Beziehungen zur wissenschaftlichen und kulturellen Elite in Mitteleuropa gelang es ihm, eine kosmopolitische Klientel anzuziehen, die in Gardone die Wintermonate verbrachte.

Gardone, ursprünglich ein kleines Bauern- und Fischerdorf, verwandelte sich mit seinen Spazierwegen, seinen Parks, der Villa Alba und dem Casinò in ein elegantes Zentrum für Kuraufenthalt und Sommerfrische.
Um das Konzept des "romantischen Naturgartens", typisch für die Zeit des fin de siècle, zu realisieren, wurden neue botanische Arten und Großgewächse wie Zeder, Magnolie, Kampferbaum und Palme eingeführt. Noch heute sind sie zusammen mit der für den Gardasee typischen mediterranen Flora zu bewundern.
Nach einer Unterbrechung durch den ersten Weltkrieg folgte für Gardone ein anderer glücklicher Abschnitt seiner Geschichte: Gabriele d' Annunzio verbrachte hier die Jahre von 1921 bis 1938. Er ließ den "Vittoriale degli ItalianiVittoriale degli Italiani" erbauen, sein Wohnhaus und heute Museum, vielbesucht und reich an gechichtlichen und literarischen Erinnerungen.



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